
Bronze, Silber, Holz
Der Rettenmeier-Zunftholzpreis ist ausgelobt:
Aus zahlreichen Objekten musste sich die Jury entscheiden, bei der Vergabe von drei gleichwertigen Zunftholzpreisen und zwei Anerkennungen, die beim diesjährigen Rettenmeier Architektur-wettbewerb ausgelobt wurden. Zu den Juroren Bild) zählten Jürgen Köstens (Geschäftsführung Rettenmeier),Eva Berggötz (Radaktion bba), Norbert Baradoy (freier Architekt), Ursula Rothe-Klaiber (Pro Publica) und Stephan Wisser (Rettenmeier).
Die Objekte
Eingereicht wurden sowohl Neubauten als auch Modernisierungen aus Wohnungs- bzw. Objektbau. Die Jury betonte die durchweg materialgerechte, innovative und zeitgemäße Gestaltung mit Rettenmeier Zunftholz®.
„Zunftholzpreis Neubau“
Das Büro Vonhoegen Architekten, Würselen, erhielt den „Zunftholzpreis Neubau“ für einen 2-geschossigen Neubau in parkähnlicher Umgebung. Den Architekten ist es in außergewöhnlicher Weise gelungen, das Thema der klassischen Villa in Holzrahmenbauweise neu zu interpretieren. Das lichtdurchflutete Gebäude überzeugt durch Großzügigkeit und sorgfältige Detailgestaltung. Die Holzrahmenbauweise besteht aus Rettenmeier-Konstruktionsvollholz.
„Zunftholzpreis Bauen im Bestand“
Den „Zunftholzpreis Bauen im Bestand“ erhielt Architekt Roland Wolff, Berlin. Bauen im Bestand wird für die Architekten zur wichtigsten Planungsaufgabe. Der Umbau eines ehemaligen Fischereigebäudes am Schwielowsee zum Einfamilienhaus zeigt vorbildlich, dass durch den Einsatz von Konstruktionsvollholz technisch sowie gestalterisch überzeugende Lösungen garantiert sind. Das Thema der großen brandenburgischen Scheune wird durch ein weit übergreifendes ortstypisches Satteldach mit eingestellten Kuben modern interpretiert.
„Zunftholzpreis Objektbau"
Der „Zunftholzpreis Objektbau“ ging an das Architekturbüro R. Prock in Essenbach. Die schwierige Bauaufgabe, in denkmalgeschützter Umgebung in zeitgemäßer Gestalt zu bauen, wurde beispielhaft gelöst: Der langgestreckte 3-geschossige Baukörper fügt sich harmonisch in das Ensemble der landwirtschaftlichen Anlage ein. Das Obergeschoss wurde in Holzrahmenbauweise erstellt. Der Neubau, in dem sich das Architekturbüro befindet, wurde in zukunftsweisendem Passivhaus-Standard ausgeführt.




