HBV®-Rippendecke

Massiv und doch in Holz

just in time Lieferung
versetzen der Elemente
Anschluss an den Unterzug
Hohe Passgenauigkeit
Massive Decke im ...
... klassischen Holzbau

Der Holzrahmenbau ist wohl die am meist durchgeführte Konstruktionsart der allgemein bekannten Holzbauweisen. Sein besonderes Merkmal ist eine überaus effiziente Wärmedämmung bei vergleichsweise geringer Konstruktionsdicke der Bauteile Wand und Dach.

Für die Verarbeiter steht allerdings die Handhabung und dabei speziell die Vorfertigung der einzelnen Wand-, Dach- und Deckenelemente im Vordergrund. Durch die hohe Fertigungstiefe in der Produktionshalle kann das Gebäude innerhalb kürzester Zeit und sozusagen im Durchlauf wetterfest erstellt werden. Dass der Systemgedanke durchaus die Einbindung von Materialien zulässt, die man eher den Marktbegleitern zuordnet, zeigt die Realisierung eines Einfamilienhauses in Unterfranken.

Neben dem schon erwähnten Komfort einer überaus effizienten Wärmedämmung sollte bei der Realisation des hier beschriebenen Bauvorhabens auch der technische Anspruch an eine hinsichtlich Schwingung und Schallschutz optimierte Deckenkonstruktion erfüllt werden. Zur Ausführung kam eine Holz-Beton-Verbundkonstruktion in nicht sichtbarer Ausführung, eine so genannte Rippendecke. Der Verbund zwischen den Holzbalken und der Betonplatte wurde mit eingeklebten Schubverbindern von TiComTec hergestellt. Es handelt sich hierbei um Streckmetalle, die mit einem 2 Komponenten Kleber in eine ins Holz eingelassene Nut geklebt werden. Diese Ausführung darf allerdings nur von Betrieben mit einer „Leimgenehmigung“ nach DIN 1052 ausgeführt werden. Die werkseitig mit Schubverbindern bewehrten KVH-Hölzer wurden direkt ins Betonwerk geliefert und hier in die Betonplatten eingearbeitet. Durchdringungen für die Haustechnik oder einen durchlaufenden Kamin wurden bei der Formgebung gleich berücksichtigt. So wurde erreicht, dass die HBV®-Deckenelemente vom Betonbauer just in time auf die Baustelle geliefert werden konnten und der Holzbauer keine Unterbrechung der Montage in Kauf nehmen musste.

Das diese Konstruktion die von der DIN 1052:2004-08 geforderten Eigenschaften hinsichtlich Schwingung erfüllt, wurde innerhalb eines Forschungsprojektes der TU München mit einer Eigenfrequenzmessung nachgewiesen. Bei einem gemessenen Wert von 17 HZ bei max. Spannweite von 4,50 m wurden die geforderten Werte von 8 Hz weit übertroffen. Die Qualität des Schallschutzes der Decke definiert sich nicht in Werten oder Tabellen, sondern vielmehr in der Zufriedenheit der Baufamilie in der täglichen Nutzung.